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Coaching in Zeiten von Covid19

Verunsichernde und sehr anstrengende Zeiten: Das Web wird geflutet mit Ratschlägen zu all den neuen Krisenthemen: Kinder zu Hause, Home Office, Isolation, Einkommensverluste, Wegfall gewohnter Strukturen, im Ganzen eine komplette Veränderung unserer Lebenswirklichkeit. Es ist echt anstrengend, die innere Balance zu halten, den (All-)tag gut zu gestalten, auch für mich. Auch als Trainer habe ich Ausgangsbeschränkungen, Einkommensverluste, ungewohnten Alltag …

Als lösungsorientierter Coach gehe ich jedoch davon aus, dass jeder Mensch das Potenzial in sich trägt, seine Situation zu verbessern. Wir ahnen alle zutiefst in unseren Herzen, was zu tun wäre. Doch geeignete Strategien zu entwickeln und umzusetzen, ist oft schwieriger, als man zugeben möchte. Denn vieles hemmt uns, die vielleicht erst mal anstrengenden Lösungen auch anzugehen.

Meine Aufgabe als Coach ist, dabei zu unterstützen, die passenden Strategien selbst zu entwickeln! Das mache ich mit einer teilnehmenden Haltung und einer herausfordernden Haltung! Und mit der Haltung, dass ich nicht weiß, was für meine Klient*innen das Richtige ist. Aber wir werden etwas zur Verbesserung der Situation entwickeln. Schritt für Schritt. Vielleicht kleine Schritte. Aber realistische Schritte!

Wenn nötig, gibt es jetzt bei Bedarf Coaching auch kostenfrei. Der erste Schritt ist immer der wichtigste: Einfach nachfragen nach einem Online Coaching :-). Allein mit diesem ersten Schritt beginnt schon der Prozess vom Problem hin zur Lösung!

PS: Im Online Coaching sind wir physisch nicht zusammen, das ist schade, aber es funktioniert trotzdem sehr gut. Wenn das Video-Bild mal ruckelt, hilft eine Portion Humor und Gelassenheit. Eine Internetverbindung und ein videofähiges Endgerät, schon geht`s los.

Ostwand Aktuell

Durch die Wand kommt man schon gut ohne Schneekontakt, im Schuttkar muss man noch etwas mühsam darum herum steigen. Doch der Serac, der in der Gipelschlucht hängt, sieht bedrohlich aus. Schmilzt er langsam ab oder bricht er irgendwann? Auf jeden Fall ist es sinnvoll, nicht zu lange in der Gipfelschlucht herumzuhängen. Wasser gibt es auf längere Sicht noch genug in der Wand.

Vertrauen

Das Gedicht stammt von dem Wiener Lyriker Martin Auer und ich möchte es Euch nicht vorenthalten. Es war ein besinnlicher Schlusspunkt von zwei intensiven Wochen auf der Blaueishütte.

Über die Erde

Über die Erde
sollst du barfuß gehen.
Zieh die Schuhe aus,
Schuhe machen dich blind.
Du kannst doch den Weg
mit deinen Zehen sehen,
das Wasser,
den Wind.

Sollst mit deinen Sohlen
die Steine berühren,
mit ganz nackter Haut.
Dann wirst du bald spüren,
daß dir die Erde vertraut.

Spür das nasse Gras
unter deinen Füßen
und den trockenen Staub.
Laß dir vom Moos
die Sohlen streicheln und küssen
und fühl
das Knistern im Laub.

Steig hinein,
steig hinein in den Bach
und lauf aufwärts
dem Wasser entgegen.
Halt dein Gesicht
unter den Wasserfall.
Und dann sollst du dich
in die Sonne legen.

Leg deine Wange an die Erde,
riech ihren Duft und spür,
wie aufsteigt aus ihr
eine ganz große Ruh‘.
Und dann ist die Erde
ganz nah bei dir,
und du weißt:
Du bist ein Teil von Allem
und gehörst dazu.

Vertrauen

Das Gedicht stammt von dem Wiener Lyriker Martin Auer und ich möchte es Euch nicht vorenthalten. Es war ein besinnlicher Schlusspunkt von zwei intensiven Wochen auf der Blaueishütte.

Über die Erde

Über die Erde
sollst du barfuß gehen.
Zieh die Schuhe aus,
Schuhe machen dich blind.
Du kannst doch den Weg
mit deinen Zehen sehen,
das Wasser,
den Wind.

Sollst mit deinen Sohlen
die Steine berühren,
mit ganz nackter Haut.
Dann wirst du bald spüren,
daß dir die Erde vertraut.

Spür das nasse Gras
unter deinen Füßen
und den trockenen Staub.
Laß dir vom Moos
die Sohlen streicheln und küssen
und fühl
das Knistern im Laub.

Steig hinein,
steig hinein in den Bach
und lauf aufwärts
dem Wasser entgegen.
Halt dein Gesicht
unter den Wasserfall.
Und dann sollst du dich
in die Sonne legen.

Leg deine Wange an die Erde,
riech ihren Duft und spür,
wie aufsteigt aus ihr
eine ganz große Ruh‘.
Und dann ist die Erde
ganz nah bei dir,
und du weißt:
Du bist ein Teil von Allem
und gehörst dazu.